Prüfen Sie drei Punkte vor dem Preis: ein lebensmitteltaugliches Material, das ohne Bisphenole hergestellt wird, eine Konformitätserklärung nach Verordnung (EU) Nr. 10/2011 für Kunststoffschüsseln und einen aktuellen Migrationsprüfbericht. Seit dem 20. Juli 2026 ist die allgemeine Übergangsfrist des EU-weiten BPA-Verbots abgelaufen.
Mit diesen drei Punkten sortieren Sie die meisten ungeeigneten Angebote schon vor der ersten Musterbestellung aus. Ein Aufdruck "BPA-frei" kostet den Hersteller nichts. Eine Konformitätserklärung mit Unterschrift und Prüfbericht für Ihren Artikel schon.
Dieser Ratgeber richtet sich an Einkäufer in Kitas, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen, im Zoofachhandel, in der Gastronomie und im Einzelhandel. Er erklärt Materialien, Vorschriften, Lieferantenprüfung, Mindestmengen und die echten Kosten pro Schüssel.
Wenn Sie zuerst einzelne Modelle vergleichen möchten, finden Sie unsere Rührschüsseln mit Deckel und das gesamte Greentainer-Sortiment im Shop.
Das Wichtigste in Kürze
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Die EU verbietet BPA in Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoff per Verordnung (EU) 2024/3190. Die allgemeine Übergangsfrist endete am 20. Juli 2026 (BMLEH, 2026).
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Polypropylen (PP) ist für Mikrowelle und Spülmaschine meist die praktischste Wahl.
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Melaminharz nicht für heiße Speisen oder die Mikrowelle nutzen (BfR, 2026).
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Kunststoff mit Bambusfasern ist in der EU nicht verkehrsfähig.
Welche Materialien eignen sich für Schüsseln im Gewerbe?
Polypropylen, Edelstahl, Glas, Porzellan und lebensmittelechtes Silikon werden ohne Bisphenole hergestellt. Melaminharz ist bruchfest, gehört laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) aber nicht in die Mikrowelle und nicht an heiße Speisen. Kunststoff mit Bambusfasern ist in der EU nicht verkehrsfähig.
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Material |
Bisphenole im Material? |
Mikrowelle |
Bruchrisiko |
Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
|
Polypropylen (PP, Code 5) |
Nein |
Ja, wenn als mikrowellengeeignet gekennzeichnet |
Gering |
Kitas, Seniorenheime, Meal Prep, Kantinen |
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Tritan (Copolyester) |
Nein, als BPA- und BPS-frei angeboten |
Laut Herstellerangabe prüfen |
Gering |
Klare Servierschalen, Salatbars |
|
Melaminharz (MFH) |
Nein |
Nein |
Gering, kann absplittern |
Kalte und lauwarme Speisen, Snacks |
|
Kunststoff mit Bambus |
Nein, aber nicht zugelassen |
Nein |
Gering |
Nicht kaufen |
|
Edelstahl |
Nein |
Nein |
Sehr gering |
Kinder, Außenbereich, Futternäpfe |
|
Borosilikat- oder Hartglas |
Nein |
Ja |
Mittel bis hoch |
Meal Prep, Feinkost, Handel |
|
Porzellan und Steingut |
Nein |
Meist ja |
Hoch |
Restaurant, Café |
|
Lebensmittelechtes Silikon |
Nein |
Ja |
Sehr gering |
Babyschalen, Faltschüsseln |
|
Polycarbonat (PC, Code 7) |
Wird aus BPA hergestellt |
Unterschiedlich |
Gering |
Nicht mehr neu kaufen |
Ist Polypropylen BPA-frei?
Ja. Polypropylen wird ohne Bisphenol A hergestellt und ist deshalb das häufigste Material für BPA-freie Kunststoffschüsseln. Unsere stapelbaren Rührschüsseln mit Deckel im 5er-Set sind aus PP, mikrowellen- und spülmaschinenfest und laufen von 0,8 bis 4,7 Liter.
Ist Melamingeschirr für Kitas und Heime geeignet?
Nur für kalte und lauwarme Speisen. Das BfR rät, Melaminharz nicht mit heißen Lebensmitteln wie Suppe, Tee oder Folgenahrung zu verwenden und nicht in der Mikrowelle zu erhitzen. Heiße und saure Speisen wie Tomatensauce greifen das Material an. Beschädigtes Melamingeschirr sollte ersetzt werden.
Warum ist Bambusgeschirr aus Kunststoff verboten?
Bambus und andere Pflanzenfasern sind in der Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011 nicht als Füllstoff gelistet. Solche Produkte sind daher nicht verkehrsfähig. In Messungen deutscher Überwachungsbehörden überschritt etwa ein Drittel der geprüften "Bambusware" die Grenzwerte für Melamin und Formaldehyd, der höchste Formaldehydwert lag 60-fach darüber (BfR).
Gilt das auch für Teller aus massivem Bambus? Nein. Das Verbot betrifft Mischungen aus Kunststoff und Bambusfasern, nicht Produkte aus reinem Bambus.
Welche Vorschriften gelten für Schüsseln in Deutschland und der EU?
Für Schüsseln mit Lebensmittelkontakt gelten vor allem drei EU-Regeln: die Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004, die Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011 und seit 2025 das BPA-Verbot nach Verordnung (EU) 2024/3190. Dazu kommen in Deutschland das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) und die allgemeine Produktsicherheit.
Was regelt die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004?
Sie ist die Grundregel für alle Materialien mit Lebensmittelkontakt. Eine Schüssel darf keine Stoffe in Mengen abgeben, die die Gesundheit gefährden oder Geschmack und Geruch der Speise verändern. Sie verlangt außerdem Rückverfolgbarkeit und eine Kennzeichnung, etwa das Glas-Gabel-Symbol. Bei einer Schüssel, die erkennbar für Lebensmittel gedacht ist, ist das Symbol nicht Pflicht.
Was verlangt die Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011?
Sie legt fest, welche Stoffe in Kunststoffen für Lebensmittel erlaubt sind und wie viel davon übergehen darf. Für Melamin gilt zum Beispiel ein spezifischer Migrationsgrenzwert von 2,5 mg/kg Lebensmittel, für Formaldehyd 15 mg/kg (BfR). Wer Kunststoffschüsseln in Verkehr bringt, muss eine schriftliche Konformitätserklärung ausstellen. Fragen Sie Ihren Lieferanten immer danach.
Seit wann ist BPA in Schüsseln verboten?
Die Verordnung (EU) 2024/3190 wurde am 31. Dezember 2024 veröffentlicht. Sie verbietet die absichtliche Verwendung von BPA bei Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoff, Lacken, Beschichtungen, Gummi, Silikon und weiteren Stoffen. Auch andere als gefährlich eingestufte Bisphenole sind verboten.
Die allgemeine Übergangsfrist lief bis zum 20. Juli 2026. Längere Fristen bis zum 20. Januar 2028 gelten nur für einzelne Bereiche, etwa bestimmte Konservendosen und Ausrüstung der gewerblichen Lebensmittelherstellung (BMLEH, 2026). Für Schüsseln in Kita, Heim oder Handel heißt das: Ware aus Polycarbonat oder anderen BPA-Kunststoffen sollten Sie nicht mehr neu einkaufen.
Was bedeutet "LFGB-geprüft"?
Das LFGB ist das deutsche Gesetz für Lebensmittel und Bedarfsgegenstände. "LFGB-geprüft" ist kein amtliches Siegel. Gemeint ist meist ein Laborbericht, der die Schüssel nach den deutschen und europäischen Vorgaben getestet hat. Lassen Sie sich diesen Bericht zeigen, statt nur dem Aufdruck zu vertrauen.
Importieren Sie selbst aus einem Nicht-EU-Land? Dann gelten Sie als Importeur. Sie tragen die Verantwortung für die Konformität der Ware, einschließlich der Pflichten aus der EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR).
Wie prüfen Sie einen Großhändler oder Hersteller?
Verlangen Sie Unterlagen statt Werbeaussagen. Ein seriöser Lieferant schickt Ihnen eine unterschriebene Konformitätserklärung nach VO (EU) Nr. 10/2011, einen aktuellen Migrationsprüfbericht eines akkreditierten Labors für genau Ihren Artikel und eine Materialangabe für Schüssel und Deckel. Fehlt das, ist "BPA-frei" nur eine Behauptung.
Fordern Sie diese Unterlagen vor der Anzahlung an:
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Konformitätserklärung (DoC). Mit Artikelnummer, Material, Lebensmittelarten, Temperatur und Kontaktdauer, für die die Schüssel geprüft ist.
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Migrationsprüfbericht. Von einem akkreditierten Labor, mit Gesamtmigration und den relevanten spezifischen Grenzwerten. Er sollte zu Artikel und Farbe passen, denn Pigmente verändern Ergebnisse.
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Materialangabe. Kunststoffart für Schüssel und Deckel. Deckel bestehen oft aus einem anderen Material.
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Bisphenol-Nachweis. Bestätigung, dass kein BPA und keine anderen verbotenen Bisphenole eingesetzt wurden.
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Temperatur- und Pflegeangaben. Geprüfter Temperaturbereich, Mikrowelle und Spülmaschine.
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Rückverfolgbarkeit. Chargen- oder Losnummer auf Artikel oder Karton.
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Muster. Ein versiegeltes Referenzmuster, mit dem Sie die Lieferung vergleichen.
Warnzeichen in den Unterlagen
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Der Bericht gehört zu einem anderen Artikel, einer anderen Farbe oder einem anderen Werk.
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Das Prüfdatum liegt vor einer Material- oder Lieferantenänderung.
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Die Konformitätserklärung nennt keine Temperatur- oder Zeitbedingungen.
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"BPA-frei" steht nur auf dem Karton, nicht im Prüfbericht.
Warum ist der Deckel so wichtig? Die Schüssel ist oft aus PP, der Deckel aus einem günstigeren Kunststoff. Beide berühren das Essen, also prüfen Sie beide.
Welche Mindestmengen, Preise und Kosten sind realistisch?
Die Mindestbestellmenge hängt vom Einkaufsweg ab. Großhändler mit Lager in Deutschland liefern in der Regel kartonweise. Hersteller in Asien verlangen oft 1.000 Stück und mehr pro Modell, ein Glasschüssel-Hersteller nennt zum Beispiel genau diese Grenze (SLY). Der Stückpreis allein sagt wenig über Ihre echten Kosten.
Welcher Einkaufsweg passt zu Ihrer Menge?
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Einkaufsweg |
Typische Mindestmenge |
Lieferzeit |
Wer trägt die Konformität |
|---|---|---|---|
|
Großhändler mit Lager in der EU |
Ab einem Karton |
Kurz, ab Lager |
Großhändler liefert Unterlagen |
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Marke direkt (zum Beispiel Greentainer) |
Kleine bis mittlere Mengen |
Versand aus Bremen, 2 bis 4 Tage |
Marke liefert ihre Prüfberichte |
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Hersteller außerhalb der EU |
Oft 1.000 Stück und mehr |
Produktion plus Seefracht |
Sie als Importeur |
So berechnen Sie die Kosten pro Schüssel
Kosten pro Schüssel = (Warenwert + Verpackung + Prüfkosten + Fracht + Zoll + Lagerung) ÷ Anzahl verkaufsfähiger Schüsseln
Teilen Sie durch verkaufsfähige Schüsseln, nicht durch bestellte. Kommen 3 % verzogen oder gebrochen an, steigt Ihr echter Stückpreis entsprechend. Den Zollsatz für Ihre Warentarifnummer finden Sie im Elektronischen Zolltarif (EZT). Die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % können Unternehmen in der Regel als Vorsteuer abziehen, sie bindet aber Liquidität.
Brauchen Wiederverkäufer eine LUCID-Registrierung?
Wer mit Ware befüllte Verpackungen erstmals gewerbsmäßig in Deutschland in Verkehr bringt, muss sich im Verpackungsregister LUCID registrieren (Zentrale Stelle Verpackungsregister). Das betrifft Sie, wenn Sie selbst importieren oder Schüsseln unter eigener Marke verpacken. Kaufen Sie bereits verpackte Ware in Deutschland ein, liegt die Pflicht meist beim Erstinverkehrbringer.
Lohnt sich eine kleinere Erstbestellung zu einem höheren Stückpreis? Meist ja. Sie testen Stapelbarkeit, Spülmaschinenfestigkeit und Akzeptanz, bevor Sie Kapital in einen Container binden.
Welche Schüssel passt zu welcher Branche?
Entscheidend ist, wie die Schüssel genutzt wird. Wird in der Mikrowelle erwärmt, passen Polypropylen oder Glas. Bei heißen Suppen und Getränken scheidet Melaminharz aus. Wo Schüsseln oft herunterfallen, sind PP und Edelstahl die sicherste Wahl.
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Branche |
Empfohlenes Material |
Warum |
Greentainer-Option |
|---|---|---|---|
|
Kitas und Krippen |
PP oder Edelstahl |
Bruchsicher, leicht, für warme Speisen geeignet |
|
|
Seniorenheime und Pflege |
PP mit Deckel |
Leicht in der Hand, bruchsicher, Reste lassen sich abdecken |
|
|
Zoohandel (Futternäpfe) |
Edelstahl oder PP |
Spülmaschinenfest, kippstabil, langlebig |
|
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Gastronomie und Catering |
PP, Glas oder Porzellan |
Je nach Service: Lieferung, Buffet oder Tisch |
|
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Einzelhandel und Wiederverkäufer |
Stapelbare Sets mit Deckel |
Höherer Bonwert, platzsparend im Regal |
|
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Kantinen und Büroküchen |
Mikrowellengeeignetes PP |
Aufwärmen, Spülmaschine, wenig Bruch |
Kitas und Krippen
Kinder lassen Schüsseln fallen, und warme Mahlzeiten sind Alltag. PP und Edelstahl halten beides aus. Melaminharz ist nach BfR-Empfehlung für heiße Speisen ungeeignet und gehört deshalb nicht auf den Mittagstisch.
Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen
Gewicht und Griffigkeit zählen hier mehr als Optik. Leichte PP-Schalen mit Deckel lassen sich gut halten, Zwischenmahlzeiten bleiben abgedeckt, und Bruchscherben sind kein Risiko.
Zoofachhandel
Futternäpfe werden täglich gespült und oft geschoben. Edelstahl ist langlebig, PP ist leicht und günstig. Fragen Sie auch hier nach Materialangabe und Prüfbericht, denn Ihre Kunden erwarten dieselben Standards wie bei Geschirr.
Händler und Wiederverkäufer
Sets mit Deckel verkaufen sich besser als Einzelschalen, weil der Nutzen sofort sichtbar ist. Achten Sie auf vollständige Unterlagen für jeden Artikel, denn bei Rückfragen der Lebensmittelüberwachung müssen Sie sie vorlegen können.
Häufige Fragen zu Schüsseln im Großhandel
Ist BPA in der EU verboten?
Ja. Die Verordnung (EU) 2024/3190 verbietet die absichtliche Verwendung von BPA in Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoff, Lacken, Beschichtungen, Gummi und Silikon. Die allgemeine Übergangsfrist endete am 20. Juli 2026. Längere Fristen bis Januar 2028 gelten nur für einzelne Bereiche wie bestimmte Konservendosen.
Sind Kunststoffschüsseln mikrowellengeeignet?
Nur wenn der Hersteller sie ausdrücklich so kennzeichnet. Polypropylen ist meist mikrowellengeeignet, die Greentainer-Müslischalen aus PP sind zum Beispiel von -20 °C bis 120 °C temperaturbeständig. Melaminharz gehört laut BfR nicht in die Mikrowelle, weil Melamin und Formaldehyd bei Hitze vermehrt übergehen können.
Was bedeutet das Glas-Gabel-Symbol?
Es zeigt nach Verordnung (EG) Nr. 1935/2004, dass ein Gegenstand für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt ist. Bei Schüsseln, die erkennbar für Lebensmittel gedacht sind, ist das Symbol keine Pflicht. Wichtiger für Gewerbekunden ist die Konformitätserklärung des Lieferanten.
Was ist eine Konformitätserklärung?
Ein schriftliches Dokument, mit dem der Hersteller oder Inverkehrbringer bestätigt, dass Kunststoffschüsseln die Vorgaben der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 erfüllen. Sie nennt Material, geeignete Lebensmittel, Temperatur und Kontaktdauer. Ohne diese Erklärung sollten Sie Kunststoffschüsseln für den gewerblichen Einsatz nicht kaufen.
Ist Bambusgeschirr aus Kunststoff erlaubt?
Nein. Bambusfasern sind in der Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011 nicht als Füllstoff zugelassen, deshalb ist solches Geschirr nicht verkehrsfähig. Das BfR fand bei etwa einem Drittel geprüfter "Bambusware" Grenzwertüberschreitungen für Melamin und Formaldehyd. Produkte aus reinem Bambus sind davon nicht betroffen.
Welche Mindestbestellmenge ist im Schüssel-Großhandel üblich?
Das hängt vom Einkaufsweg ab. Großhändler mit Lager in Deutschland liefern meist kartonweise. Hersteller außerhalb der EU setzen oft 1.000 Stück und mehr pro Modell an. Marken mit eigenem Lager, wie Greentainer in Bremen, eignen sich für kleinere Erstbestellungen. Vergleichen Sie immer die Gesamtkosten pro Schüssel.
Brauche ich als Händler eine LUCID-Registrierung?
Nur wenn Sie mit Ware befüllte Verpackungen erstmals gewerbsmäßig in Deutschland in Verkehr bringen, etwa als Importeur oder mit eigener Marke. Kaufen Sie bereits verpackte Ware von einem deutschen Lieferanten, liegt die Pflicht in der Regel bei diesem. Die Registrierung bei LUCID ist kostenlos.
Schüsseln im Großhandel kaufen: die Kurzfassung
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Wählen Sie ein Material ohne Bisphenole: Polypropylen, Edelstahl, Glas, Porzellan oder Silikon.
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Verlangen Sie für Kunststoffschüsseln eine Konformitätserklärung nach VO (EU) Nr. 10/2011 und einen aktuellen Prüfbericht.
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Prüfen Sie Schüssel und Deckel getrennt.
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Nutzen Sie Melaminharz nur für kalte und lauwarme Speisen, und kaufen Sie keine Bambus-Kunststoff-Mischungen.
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Vergleichen Sie die Kosten pro verkaufsfähiger Schüssel, nicht den Angebotspreis.
Greentainer liefert BPA-freie Schüsseln, Rührschüsseln mit Deckel und Aufbewahrungssets aus unserem Lager in Bremen, in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Tagen. Sie planen eine größere Bestellung für Ihre Kita, Ihr Seniorenheim, Ihre Zoohandlung oder Ihren Laden? Schreiben Sie uns mit Ihren Mengen, und wir senden Ihnen Preise und Produktunterlagen. Oder stöbern Sie im gesamten Sortiment und in weiteren Ratgebern im Greentainer-Blog.




