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Wie sortiert man LEGO-Steine am besten, ohne dass das Kinderzimmer chaotisch wird?

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Geprüft von xuan cheng
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Wie sortiert man LEGO-Steine am besten, ohne dass das Kinderzimmer chaotisch wird?

LEGO zu sortieren klingt zunächst einfach. Sobald die Sammlung größer wird, entstehen aber schnell neue Fragen.

Soll man die Steine nach Farbe sortieren? Nach Größe? Nach Art? Soll jedes Set in seiner eigenen Box bleiben? Und was passiert mit den vielen kleinen Teilen, die zu keinem eindeutigen Set mehr gehören?

Das beste Sortiersystem ist nicht das detaillierteste. Es ist das System, das im Alltag benutzt wird.

Vor allem im Kinderzimmer muss LEGO-Aufbewahrung zwei Dinge gleichzeitig ermöglichen:

Teile schnell finden und anschließend genauso schnell wieder aufräumen.

Warum eine einzige große LEGO-Kiste irgendwann unpraktisch wird

Für die ersten Steine ist eine große Kiste völlig ausreichend.

Ein Kind kann sie ausschütten, bauen und anschließend alles wieder hineinwerfen.

Mit wachsender Sammlung entsteht jedoch ein Problem: Die kleinen Teile verschwinden unter den großen.

Plötzlich wird für ein einzelnes Rad, eine kleine Platte oder eine bestimmte Minifigur mehrere Minuten gesucht.

Das führt häufig dazu, dass immer größere Mengen LEGO auf dem Boden verteilt werden.

Genau hier lohnt es sich, mit einer einfachen Sortierung zu beginnen.

Methode 1: LEGO nach Farbe sortieren

Nach Farbe zu sortieren ist wahrscheinlich die bekannteste Methode.

Weiße Steine kommen in eine Box, rote in eine andere, blaue in die nächste.

Optisch funktioniert das sehr gut.

Für kleinere Kinder kann es außerdem leicht verständlich sein.

Beim eigentlichen Bauen hat das System allerdings einen Nachteil.

Wer eine bestimmte Form sucht, muss trotzdem durch viele gleichfarbige Teile gehen.

In einer Kiste mit roten Steinen liegen möglicherweise gleichzeitig:

  • normale Bausteine

  • flache Platten

  • schräge Teile

  • kleine Verbindungselemente

  • Türen

  • Räder

  • dekorative Teile

Farbe allein macht die Suche also nicht automatisch einfacher.

Wann Sortieren nach Farbe sinnvoll ist

Die Methode funktioniert besonders gut, wenn:

  • die Sammlung noch relativ klein ist

  • Kinder gerne nach Farben bauen

  • hauptsächlich einfache Standardsteine vorhanden sind

  • das Kind selbst die Sortierung leicht verstehen soll

Bei sehr großen Sammlungen ist eine Sortierung nach Teileart oft praktischer.

Methode 2: LEGO nach Teileart sortieren

Viele regelmäßige LEGO-Bauer bevorzugen irgendwann eine grobe Sortierung nach Form oder Funktion.

Man könnte beispielsweise folgende Gruppen bilden:

  • normale Bausteine

  • Platten

  • lange und schmale Teile

  • Räder und Achsen

  • Figuren

  • Türen und Fenster

  • transparente Teile

  • Spezialteile

Das bedeutet nicht, dass jede einzelne Form ihr eigenes Fach benötigt.

Schon fünf bis acht Kategorien können die Suche deutlich vereinfachen.

Eine LEGO-Aufbewahrungsbox mit herausnehmbarem Einsatz eignet sich beispielsweise dafür, kleine Teile getrennt aufzubewahren, während größere Mengen Steine im Hauptbereich bleiben können.

So entsteht ein Mittelweg zwischen einer einzigen großen Kiste und einem komplizierten Kleinteilelager.

Methode 3: LEGO nach Sets sortieren

Kinder, die ihre Sets regelmäßig wieder in der Originalform aufbauen möchten, profitieren möglicherweise von einer Sortierung nach Set.

Jedes Set bekommt eine eigene Box oder einen eigenen Beutel.

Das kann besonders bei folgenden Modellen sinnvoll sein:

  • Fahrzeuge

  • Gebäude

  • technische Modelle

  • größere Sammlersets

  • Sets mit vielen speziellen Teilen

Der Nachteil: Sobald verschiedene Sets miteinander vermischt werden, funktioniert dieses System immer schlechter.

Viele Kinder möchten Teile außerdem frei kombinieren und eigene Modelle bauen. Für sie kann eine reine Set-Sortierung zu einschränkend sein.

Methode 4: Häufig verwendete Teile separat aufbewahren

Nicht jedes Teil wird gleich häufig gebraucht.

Minifiguren, Räder und kleine Verbindungselemente werden oft deutlich häufiger gesucht als bestimmte Spezialteile.

Deshalb kann es sinnvoll sein, nur diese Teile separat aufzubewahren.

Eine einfache Aufteilung könnte so aussehen:

Hauptbox: normale Steine und Platten

Fach 1: Minifiguren

Fach 2: Räder

Fach 3: kleine Spezialteile

Fach 4: Zubehör

Das macht die Organisation deutlich einfacher als ein System mit dutzenden Kategorien.

Was funktioniert für jüngere Kinder am besten?

Je jünger das Kind, desto einfacher sollte die Sortierung sein.

Ein Kindergartenkind wird wahrscheinlich wenig Freude daran haben, jeden Stein nach Form und Funktion einzusortieren.

Hier reichen oft zwei oder drei Gruppen:

  • große Steine

  • kleine Steine

  • Figuren und Zubehör

Noch wichtiger ist, dass die Box leicht geöffnet und geschlossen werden kann und für das Kind erreichbar steht.

Das Ziel ist nicht perfekte Ordnung.

Das Ziel ist, dass das Kind möglichst viel selbst aufräumen kann.

Was funktioniert bei größeren LEGO-Sammlungen?

Mit zunehmender Sammlung verändert sich das Problem.

Jetzt geht es weniger darum, ob überhaupt eine Box vorhanden ist. Es geht darum, bestimmte Teile schnell zu finden.

Eine größere Sammlung kann beispielsweise auf mehrere stapelbare Boxen verteilt werden:

Box 1: Basissteine

Box 2: Platten und lange Bauteile

Box 3: Fahrzeuge und Räder

Box 4: Figuren und Spezialteile

Stapelbare Lösungen nutzen dabei weniger Bodenfläche. Die Greentainer LEGO-Boxen mit Grundplatten-Deckel verbinden die Aufbewahrung zusätzlich mit einer kleinen Baufläche.

Das kann gerade dann praktisch sein, wenn im Kinderzimmer kein eigener LEGO-Tisch vorhanden ist.

Soll man alle LEGO-Steine sofort komplett neu sortieren?

Nein.

Bei einer großen bestehenden Sammlung kann eine komplette Neuorganisation schnell mehrere Stunden dauern.

Besser ist ein schrittweiser Ansatz.

Schritt 1: Offensichtliche Gruppen herausnehmen

Beginnen Sie mit Teilen, die leicht erkennbar sind:

  • Figuren

  • Räder

  • große Platten

  • sehr große Steine

Schritt 2: Den Rest zunächst zusammenlassen

Normale Bausteine müssen nicht sofort nach Größe oder Farbe getrennt werden.

Schritt 3: Beim Spielen beobachten

Welche Teile werden besonders häufig gesucht?

Genau diese Teile verdienen später möglicherweise ein eigenes Fach.

Auf diese Weise entsteht ein Sortiersystem aus der tatsächlichen Nutzung heraus.

Wie verhindert man, dass LEGO im ganzen Zimmer verteilt wird?

Die Box allein löst nicht jedes Ordnungsproblem.

Hilfreich ist ein klar definierter Baubereich.

Das kann sein:

  • ein kleiner Teppich

  • ein niedriger Tisch

  • eine Spielmatte

  • ein Bereich neben dem Regal

  • der Deckel einer geeigneten Aufbewahrungsbox

Wenn Kinder wissen, wo gebaut wird, verteilt sich das Spielzeug weniger schnell über das gesamte Zimmer.

Eine Bauplatte im Deckel kann dabei zusätzlich helfen, kleine Projekte an einem festen Ort zu halten.

Angefangene LEGO-Projekte nicht jedes Mal abbauen

Ein häufiger Grund für Unordnung ist, dass Kinder ihr aktuelles Projekt nicht wegräumen möchten.

Das ist verständlich. Niemand möchte ein halb fertiges Fahrzeug auseinandernehmen, nur weil das Zimmer aufgeräumt werden soll.

Deshalb kann es sinnvoll sein, eine kleine Fläche für unfertige Projekte einzuplanen.

Alles andere wird weggeräumt.

Dadurch entsteht eine einfache Regel:

Das aktuelle Bauprojekt darf bleiben. Lose Steine kommen zurück in die Box.

Diese Regel ist für Kinder deutlich leichter umzusetzen als die Forderung, jeden Abend alles vollständig abzubauen.

Soll jede LEGO-Box beschriftet werden?

Bei mehreren Boxen kann das sehr hilfreich sein.

Dabei müssen keine komplizierten Etiketten verwendet werden.

Einfache Begriffe reichen:

  • Steine

  • Platten

  • Fahrzeuge

  • Figuren

  • Spezialteile

Für jüngere Kinder können zusätzlich kleine Bilder oder Farben verwendet werden.

Transparente Boxen machen eine Beschriftung teilweise überflüssig, weil der Inhalt bereits von außen sichtbar ist.

Wie oft sollte man LEGO neu sortieren?

Nicht ständig.

Wenn das bestehende System funktioniert, gibt es keinen Grund, es zu verändern.

Eine Neuorganisation wird normalerweise erst sinnvoll, wenn:

  • die Boxen dauerhaft überfüllt sind

  • bestimmte Teile nicht mehr gefunden werden

  • neue Sets keinen Platz mehr haben

  • ständig große Mengen auf dem Boden liegen

  • das Kind selbst eine andere Ordnung möchte

Ein System sollte mit der Sammlung wachsen können.

Genau deshalb sind modulare und stapelbare Boxen häufig praktischer als eine einzige sehr große Kiste.

Ein einfaches LEGO-Sortiersystem für den Alltag

Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, kann zunächst dieses System testen:

Große Box

Alle normalen Bausteine.

Oberes Fach oder kleine Box

Minifiguren und Zubehör.

Zweites Fach

Räder und Fahrzeugteile.

Drittes Fach

kleine Spezialteile.

Separate Fläche

aktuell gebaute Modelle.

Mehr braucht eine durchschnittliche Sammlung am Anfang oft nicht.

Wer später mehr Kategorien benötigt, kann zusätzliche Boxen ergänzen. Verschiedene Aufbewahrungslösungen im deutschen Greentainer Shop lassen sich dafür nach verfügbarem Platz und Sammlung auswählen.

Ordnung sollte das Spielen einfacher machen

LEGO-Aufbewahrung darf nicht zum eigenen Projekt werden.

Wenn ein Sortiersystem so kompliziert ist, dass nur Erwachsene es korrekt benutzen können, wird es im Kinderzimmer kaum dauerhaft funktionieren.

Eine gute Ordnung sorgt dafür, dass ein Kind seine Lieblingssteine schneller findet und nach dem Spielen weiß, wohin sie zurückkommen.

Deshalb gilt für die meisten Haushalte:

Lieber wenige verständliche Kategorien als eine perfekte Sortierung mit zu vielen Fächern.

Beginnen Sie einfach. Trennen Sie die Teile, die ständig gesucht werden. Nutzen Sie Boxen, die gut erreichbar sind. Und erweitern Sie das System erst, wenn die LEGO-Sammlung tatsächlich wächst.

So bleibt das Kinderzimmer übersichtlicher, ohne dass aus jeder Spielrunde erst eine Sortierarbeit werden muss.